Wider der Wegwerfkultur
Warum und wie hast du Bacibu entwickelt?
Catherine Diethelm: Meine zwei Kinder habe ich in Stoffwindeln gewickelt und fand es eine schöne Sache. Die Zeit am Wickeltisch hat mir geholfen, die Beziehung zu meinem Pflegesohn zu stärken und meine Mama-Gefühle zu finden. Dazu kam, dass ich mich bei meiner Arbeitgeberin nicht mehr willkommen gefühlt habe nach der Karenz. Also wollte ich ein Sozialunternehmen gründen, das der #Wegwerfkultur den Kampf ansagt.
Der Name Bacibu stammt woher…?
#Bacibu kommt von der Bauchtrompete. Beim Wickeln können sich Eltern kaum verkneifen, den nackten kleinen Bauch ihres Kindes zu küssen und dann die Lippen vibrieren zu lassen, als würde man in eine Trompete blasen. Küsschen heißt auf Italienisch Baci und das Geräusch der Bauchtrompete etwa “buuuuu”.
Was ist dir wichtig, deinen Kunden anzubieten?
Das Plus ist ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis und ein guter digitaler Service. Ich werde nicht das Vorurteil bedienen, #Stoffwindeln seien altmodisch und etwas für “Körnerpickerinnen”. Denn #Nachhaltigkeit ist für meine Kundinnen selbstverständlich. Also naturbelassene Ökotextilien von Herstellern, die in Österreich, Tschechien und Deutschland produzieren.
Welche Werte vertrittst du?
Simpel, caring, social, progressive. Meine #Stoffwindeln und ich sind Pioniere für eine nachhaltigere Kultur der Babypflege. Wir sind einfach, fürsorglich und fördern die Beziehung der Menschen zu ihren Kindern und zu anderen Eltern.
Was macht Bacibu so einzigartig?
Die erste digitale Windelberaterin, das Windelzeit-Begleitabo für #Stoffwickelzubehör und die #Meetups in Feldkirch jeden vierten Montag im Monat.
Wie ökologisch ist Bacibu?
1,8 Tonnen ökologischer als Wegwerfwindeln. Das ist das Gewicht des Windelmülls, den eine Zweijährige in Pampers bereits erzeugt hat. Windeln verrotten erst in 500 Jahren. Also müssen sie verbrannt werden, was CO2 ausstößt.
Was rätst du Eltern, die unsicher sind, ob sie Stoffwindeln benutzen sollen?
Bacibu bietet auch einen Lagerverkauf an, bzw. kann man die Windeln auch im Café Jahnhalle abholen. Wie funktioniert dieser Service genau?
Was hat dich dazu bewogen, zur FAIRPLACE-Familie zu stoßen?
Als Startup kennt einen zu Beginn ja niemand. Darum war mir früh klar, dass ich auf einen #Online-Marktplatz möchte. FAIRPLACE hat sich sofort gut angefühlt, weil die Macher und Partner das Prinzip global denken, lokal handeln leben.
Was sind deine Ziele, wenn du in Richtung Zukunft schaust?
Weiterführende Links
Hier geht's zum Bericht über Bacibu
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