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Gesundheit, bitte!

Jan. 23, 2024
„Wieder ausreichend Impfdosen vorhanden“, jubiliert der ORF, pünktlich zur Grippezeit und will damit störrische Patienten mobilisieren. Und auch die ÖGK wird nicht müde gebetsmühlenartig zu wiederholen „Impfen ist der wirksamste Schutz gegen bestimmte Infektionskrankheiten.“ Seit Corona wissen wir: es gibt extreme Meinungsunterschiede zum Thema. Pro oder Contra und fast nichts dazwischen.

Wir meinen: die Verantwortung für die eigene Gesundheit sollte man nicht an der Tür einer Arztpraxis abgeben. Es gibt viele Mittel und Wege fit zu bleiben. Ein verantwortungsvoller Patient ist interessiert und informiert – auch wenn das vielen Medizinern nicht schmeckt. Ein bisschen „back to the roots“ würde hier und da nicht schaden und der Griff in Omas Arzneibüchlein ist auch nicht stets komplett verkehrt. FAIRPLACE hat sich etwas umgehört und die besten Gesundheitstipps aus der Natur gesammelt. Diese werden wir in regelmäßigen Abständen als Service veröffentlichen.

Zwiebelsirup

Gegen Erkältungskrankheiten gibt es nichts Besseres als selbst zubereiteten Zwiebelsirup. Rezept: Zutaten: 5 große, rote Zwiebeln, 8 Esslöffel guter, kristallisierter Honig. Zubereitung: Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Honig dazugeben und unter Umrühren 20 bis 24 Stunden ansetzen lassen. Den entstandenen Sirup in gut gereinigte Flaschen abfüllen. Und im Kühlschrank aufbewahren. Anwendung: Im Krankheitsfall dreimal täglich bis stündlich einen Esslöffel einnehmen. Bei allen Erkrankungen der Bronchien wie Bronchitis, Husten und starke Verschleimung. Bei schmerzhaftem Husten und erschwertem Abhusten. Für Männer: wer Zwiebelsirup regelmäßig einnimmt, kann so die Potenz stärken.

Schwarzer Rettich Hustensaft

Ein altbekanntes und bewährtes Hausmittel gegen Husten ist Schwarzer-Rettich-Hustensaft. Extrakte aus den oberirdischen und unterirdischen Teilen von Radieschen werden in der Volksmedizin seit der Antike verwendet. Man behandelte damit sogar Magenbeschwerden, Harnwegsinfektionen, Leberentzündungen, Herzerkrankungen und Geschwüre. Die Scharfstoffe des Schwarzen Rettichs werden Glucosinolate genannt. Sie werden erst dann durch Enzyme aktiviert, wenn der Rettich geschnitten und ausgehöhlt wird. Diese sekundären Pflanzenstoffe Glucosinolate – oder Senfölglycoside genannt – sind schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die aus Aminosäuren gebildet werden. Die Dämpfe setzen sich mit einem stechenden Geruch in der Nase fest und regen das Immunsystem an. Für den Einsatz als Hausmittel gegen Husten wird der Rübe des Schwarzen Rettichs mit Zucker der Saft entzogen. Der gewonnene Sirup hat eine starke antioxidative Wirkung.
Rezept/Zutaten: Ein oder mehrere Schwarze Rettiche, Zucker oder Honig, ein oder mehrere Gläser. Zubereitung: Zuerst höhlt man den frischen Schwarzen Rettich kegelförmig aus und sticht an der Unterseite ein Loch. Dann füllt man diese Mulde mit Zucker oder Honig. Anschließend setzt man die Schwarzer-Rettich-Rübe auf ein Gefäß, gibt den Deckel drauf und lässt das ganze ziehen. Nach ein paar Stunden kommen bereits die ersten Löffel Hustensaft durch das gestochene Loch im Boden des Schwarzen Rettichs.

Karottensirup gegen Husten

Gegen viele Beschwerden ist ein Kraut gewachsen. Gegen Erkältungen gleich unzählige. Wer denkt aber an Karotten, wenn es um Husten geht? Karottensirup ist ein altes Hausrezept und hilft vorbeugend das Immunsystem auf Trab zu halten und es bei der Abwehr von Infektionen zu unterstützen. Der Karottensirup sollte mit rohen Bio-Zutaten zubereitet werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Der Sirup kann vorbeugend eingenommen werden. Auch wenn es einen schon erwischt hat, lindert er die Erkältungsbeschwerden, besonders den lästigen Reizhusten, der Vielen in der Nacht den Schlaf rauben kann.
Rezept/Zutaten: 1/2 Glas guter Bio-Honig, Bio-Karotten. Zubereitung: Ein halbes Glas Honig in ein Schraubglas füllen. Karotten gut waschen und mit der Schale halbieren. In kleine Stücke schneiden und in das Glas mit dem umgefüllten Honig geben bis es voll ist, ohne aber dass der Deckel berührt wird. Das Glas gut verschließen und warten bis die Karotten schrumpeln. Dann die Karotten aus dem Glas nehmen und die Honigmasse gut durchschütteln. Der Karottensirup wird am besten im Kühlschrank aufbewahrt und ist sehr lange haltbar. Bis zu 6 Esslöffel täglich können Erwachsene davon einnehmen. Der Karottensirup ist auch für Kinder ab 3 Jahren geeignet, dann empfiehlt es sich aber eine geringere Menge einzunehmen. Anwendung: Bis zu 6 Esslöffel täglich können Erwachsene davon einnehmen. Der Karottensirup ist auch für Kinder ab 3 Jahren geeignet, dann empfiehlt es sich aber eine geringere Menge einzunehmen.
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