Theoretische Empirie
Beschreibung
Produktdetails
Die Welt der Wissenschaft besteht, so scheint es, aus zwei klar voneinander getrennten Bereichen: aus dem Bereich der Theorie und dem der Empirie. Offenkundig wird dies an den Bezeichnungen universitärer Lehrstühle, bei Stellenausschreibungen und an der Konzeption von Lehrbüchern. Man ist entweder Theoretiker oder Empiriker. Ausgangspunkt der in diesem Band versammelten Beiträge ist die Praxis der qualitativen Sozialforschung und damit eine empirische Tradition, die in den letzten zwanzig Jahren das Bild der Soziologie grundleg verändert hat: Sie erforscht die Lebenswelten moderner Gesellschaften und stellt sie in einem neuen Licht dar. In diesem Band erkunden Empiriker und Theoretiker der Soziologie die Spannung und wechselseitige Durchdringung zwischen Theoriebildung und empirischer Forschung, um das Verhältnis von Theorie und Empirie neu zu bestimmen.
Stefan Hirschauer, Herbert Kalthoff, Gesa Lindemann: Vorwort - Herbert Kalthoff: Einleitung; Zur Dialektik von qualitativer Forschung und soziologischer Theoriebildung - Karin Knorr Cetina: Theoretischer Konstruktivismus; Über die Einnistung von Wissensstrukturen in soziale Strukturen - Armin Nassehi: Rethinking Functionalism; Zur Empiriefähigkeit systemtheoretischer Soziologie - Gesa Lindemann: Theoriekonstruktion und empirische Forschung - Wolfgang Ludwig Schneider: Systemtheorie und sequenzanalytische Forschungsmethoden - Stefan Hirschauer: Die Empiriegeladenheit von Theorien und der Erfindungsreichtum der Praxis - Andreas Reckwitz: Praktiken und Diskurse; Eine sozialtheoretische und methodologische Relation - Hubert Knoblauch: Sinn und Subjektivität in der qualitativen Forschung - Stephan Wolff: Wie kommt die Praxis zu ihrer Theorie?; Über einige Merkmale praxissensibler Sozialforschung - Heinz Bude: Das "Serendipity Pattern"; Eine Erläuterung am Beispiel des Exklusionsbegriffs - Jörg Strübing: Pragmatismus als epistemische Praxis; Der Beitrag der "Grounded Theory" zur Empirie-Theorie-Frage - Udo Kelle: Strukturen begrenzter Reichweite und empirisch begründete Theoriebildung; Überlegungen zum Theoriebezug qualitativer Methodologie - Werner Rammert: Technographie trifft Theorie; Forschungsperspektiven einer Soziologie der Technik - Thomas Scheffer: Zug um Zug und Schritt für Schritt; Annäherungen an eine transsequentielle Analytik - Mechthild Bereswill/ Peter Rieker: Irritation, Reflexion und soziologische Theoriebildung - Elke Wagner: Operativität und Praxis; Der systemtheoretische Operativitätsbegriff am Beispiel ethischer Medizintechnik
Theoretische Empirie: Qualitative Sozialforschung zwischen Theorie und Praxis – bei fairplace in Vorarlberg
Theoretische Empirie richtet sich an Dich, wenn Du die klassische Trennung von Theorie und Empirie in der Soziologie nicht einfach hinnehmen willst. Der Band setzt bei der Praxis qualitativer Sozialforschung an und zeigt, wie eng Theoriebildung und empirische Arbeit tatsächlich miteinander verwoben sind. Damit bekommst Du eine fundierte Grundlage, um Forschungsdesigns, Methoden und theoretische Begriffe besser zusammenzubringen. Besonders nützlich ist das Buch, wenn Du selbst qualitative Forschung planst oder Texte aus Theorie und Empirie sauber miteinander verbinden möchtest.
Besonderheiten / Qualität / Eigenschaften
Der Band versammelt Beiträge von Empirikern und Theoretikern, die die Spannung und wechselseitige Durchdringung von Theoriebildung und empirischer Forschung aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutieren. Inhaltlich geht es unter anderem um systemtheoretische Anschlussfähigkeit, sequenzanalytische Methoden, Praktiken und Diskurse, Grounded Theory, Techniksoziologie und praxissensible Forschung. Durch diese Vielfalt eignet sich Theoretische Empirie sowohl als Überblick über Debatten als auch als gezielte Vertiefung einzelner Ansätze. Wenn Du wissenschaftlich arbeitest, profitierst Du davon, dass die Beiträge Argumente, Begriffe und methodische Konsequenzen explizit machen – ideal zum Zitieren und zum Aufbau eigener Forschungslogik.
Qualität und Langlebigkeit
Theoretische Empirie ist ein Arbeitsbuch: Du wirst es typischerweise nicht nur einmal lesen, sondern je nach Projekt immer wieder einzelne Kapitel heranziehen. Für eine lange Nutzung empfiehlt sich, das Buch trocken zu lagern und mit Lesezeichen/Notizen zu arbeiten, statt Seiten stark zu knicken. Herkunft: Theoretische Empirie wird von internationalen Partnern nach hohen Qualitätsstandards gefertigt. Wir bei fairplace haben dieses Produkt bewusst ausgewählt, da es unseren hohen Ansprüchen an Materialgüte und Langlebigkeit entspricht.
Kauf- oder Nutzungstipp
Wenn Du in Vorarlberg oder im Bodenseeraum an einer Abschlussarbeit sitzt, nutze den Band als Strukturhilfe: Wähle zuerst den Beitrag, der zu Deiner Methode passt (z. B. Grounded Theory oder Sequenzanalyse), und ergänze dann einen Text, der die theoretische Anschlussfähigkeit diskutiert. So kannst Du Methodenteil und Theoriebezug konsistent aufbauen, ohne beides getrennt zu behandeln.
Erhältlich bei fairplace
Dieses Produkt wird von Buchschatz in dessen eigenem Sortiment geführt und über unseren Marktplatz zur Verfügung gestellt. fairplace tritt hierbei nicht als Einkäufer oder Bestimmer des Sortiments auf. Wir verstehen uns als unabhängige, kuratierte Plattform, die Transparenz schafft: Bevor ein Artikel bei uns gelistet wird, validieren wir lediglich, ob er unseren definierten Standards an Materialgüte und Langlebigkeit entspricht. Die Auswahl der Produkte liegt in der Verantwortung unserer Partner, während fairplace die Einhaltung der Qualitäts-Leitplanken sicherstellt.
- Vorteile: verbindet Theorie und qualitative Empirie, viele Perspektiven, gut für Forschungsdesign und Argumentation
- Typische Einsatzbereiche: Abschlussarbeiten, Methodenseminare, Forschungsprojekte, Literaturreviews
- Zielgruppen: Studierende, Forschende, Lehrende in Soziologie und qualitativer Forschung
- Eigenschaften: wissenschaftlich, beitragsbasiert, methoden- und theorieorientiert
Fragen zu Theoretische Empirie
- Was ist Theoretische Empirie?
- Theoretische Empirie ist ein soziologischer Sammelband, der das Verhältnis von Theorie und empirischer Forschung neu bestimmt. Er zeigt anhand qualitativer Forschungspraxis, wie Theorien durch Empirie geprägt werden – und umgekehrt.
- Woher stammt Theoretische Empirie?
- Theoretische Empirie wird von internationalen Partnern nach hohen Qualitätsstandards gefertigt. Wir bei fairplace haben dieses Produkt bewusst ausgewählt, da es unseren hohen Ansprüchen an Materialgüte und Langlebigkeit entspricht.
- Wie wird Theoretische Empirie hergestellt / verwendet?
- Du verwendest den Band am besten themenorientiert: Suche Dir den Beitrag, der zu Deiner Methode oder Theorie passt, und arbeite Dich von dort in benachbarte Positionen ein. Für eigene Projekte hilft es, aus den Texten konkrete Konsequenzen für Forschungsfragen, Datenerhebung und Auswertung abzuleiten.
- Was macht Theoretische Empirie bei fairplace besonders?
- Das Besondere ist unser zweistufiges Vertrauensmodell: Während der Händler eigenverantwortlich entscheidet, welche Produkte er in sein Sortiment aufnimmt, fungiert fairplace als Prüfinstanz. Wir validieren jedes Angebot anhand unserer Kriterien für Qualität und Langlebigkeit. So stellen wir sicher, dass nur Produkte auf unserem Marktplatz erscheinen, die unseren hohen Anforderungen gerecht werden, auch wenn sie nicht direkt aus der Region stammen.
- Für wen ist Theoretische Empirie geeignet?
- Geeignet ist das Buch für alle, die qualitative Sozialforschung betreiben oder verstehen wollen, wie Theorie und Empirie zusammenhängen. Besonders hilfreich ist es für Studierende und Forschende, die ihre methodische Vorgehensweise theoretisch sauber begründen möchten.