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Weltfriedenstag: Friedensidee zwischen Nationen und Völkern
Sept. 20, 2022
Konflikte, Krisen, Kriege – keine Chance für den Frieden? Heute, am 21. September, ist Weltfriedenstag der UNO. Mit Augenmerk auf die aktuellen Ereignisse scheint das Besinnen auf Gewaltlosigkeit dringender und wichtiger denn je.
Kriege, Krisen und Konflikte gehören zum Menschsein und unserer Gesellschaft. Die Reflexion damit und die Frage, wie damit umgegangen werden kann, stellt sich deshalb immer wieder neu. Jimi Hendrix fand wahre Worte über Machtmissbrauch und Krieg, der nie gerechtfertigt sein kann: „Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden“. Damit nicht vergessen wird, wie essenziell Frieden auf Erden ist, wird am 21. September der Weltfriedenstag gefeiert. Dieser Tag ist der Gewaltlosigkeit und der weltweiten Waffenruhe gewidmet. Dieses Datum ist eine Aufforderung an alle Nationen und Menschen, jegliche Feindseligkeiten an diesem Tag einzustellen. Auch die Waffen sollten aus guten Gründen schweigen. Wenn Waffenruhe herrscht, kann humanitäre Hilfe einfacher geleistet werden. Zivilisten können aus umkämpften Gebieten gebracht werden und Schutzräume errichtet werden. Das alles kann, ohne Angst vor sofortiger Zerstörung, geschehen.
Die Wurzeln des Weltfriedenstages reichen bis 1845 zurück: In Großbritannien setzen sich kirchliche Kreise für einen Friedenstag ein. In den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts wurde der letzte Sonntag vor Weihnachten zum Friedenssonntag ernannt. Die katholische Kirche begeht den Weltfriedenstag seit 1968 am 1. Januar, dem Hochfest der Gottesmutter. Dieser Gedenktag entstand, als sich Papst Paul VI. nach seinem Besuch der Vereinten Nationen New York am 1965 nach den weltweiten Spannungen mit einer Friedensbotschaft an alle Regierenden der Welt wandte. „Dialog zwischen den Generationen, Erziehung und Arbeit: Werkzeuge, um einen dauerhaften Frieden aufzubauen“ – das ist das Thema des diesjährigen, 55. Weltfriedenstag, welches Papst Franziskzus dieses Jahr anspricht und beleuchtet.
Der 21. September steht seit 1982 bzw. 2002 im Zeichen des Friedens, denn die UN-Generalversammlung erklärte dieses Datum 1981 zum Weltfriedenstag bzw. Internationalen Tag des Friedens. Dass der ausgerechnet der 21. September als Datum gewählt wurde, hat einen Grund: Traditionell starten die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung immer am dritten Dienstag im September. 1981 fiel dieser auf den 21. September. Die damalige Vollversammlung verkündete, dass fortan der dritte Dienstag im September als Weltfriedenstag gefeiert werden soll mit dem Ziel, die Friedensidee zwischen Nationen und Völkern zu stärken. Der offizielle Akt erfolgte am 30. November 1981 durch die UN-Resolution, in der zusätzlich die Gewaltlosigkeit und der Waffenstillstand an diesem Tag betont werden. Erst am 7. September 2001 wurde aus dem flexiblen Datum ein fixes. Grund dafür war eine Initiative des britischen Regisseurs Jeremy Gilley, dessen Ziel es war, den 21. September als definitives Datum für den Weltfriedenstag zu etablieren. Zusätzlich forderte er: weltweiter Waffenstillstand am Weltfriedenstag. Der Antrag wurde von der UN-Vollversammlung verabschiedet. Die Hoffnung lebt, dass aus einem Tag im Jahr Monate, Jahre und Jahrzehnte werden.
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