Regional. Vielseitig. Perfekt backen mit dem richtigen Mehl
Für jeden Anlass das passende Mehl
Was sind die größten Herausforderungen bei der Verarbeitung von 20.000 Tonnen Getreide pro Jahr in der Vorarlberger Mühle?
Eine der größten Herausforderungen ist sicherlich das Bäckersterben in Vorarlberg oder generell in Österreich. Traditionell sind Bäckereien der Hauptabsatzmarkt einer Mühle. Wenn dieser Markt nun Stück für Stück wegbricht, müssen neue Verkaufskanäle gesucht werden. #FAIRPLACE Vorarlberg ist hierbei einer unserer Ansätze. Einen anderen Ansatz, den wir seit vielen Jahren verfolgen, ist optimal professionelle Kundenbetreuung bis ins kleinste Detail. Hier haben wir in den letzten Jahren sehr viele einzigartige #Spezialprodukte entwickelt, damit wir für jeden Anlass das passende Mehl anbieten können.
Wie stellt die Vorarlberger Mühle sicher, dass das Getreide gentechnikfrei bleibt und die Qualität den hohen Standards entspricht?
Wir haben ein eigenes, hausinternes #Labor. Vor jeder Anlieferung wird die Rohware (Weizen, Dinkel, Emmer und Durum) auf die wichtigsten Qualitätsparameter untersucht. Nur wenn etwa der Weizen die geforderten Qualitätskriterien erfüllt, wird er eingelagert. Weiters haben wir einen strengen Analysenplan, nachdem immer wieder Getreide- und Mehlmuster in ein akkreditiertes Labor eingeschickt werden, um das Produkt mikrobiologisch zu untersuchen. Am Ende des Prozesses, bevor ein Produkt verkauft wird, wird das Mehl wieder auf die wichtigsten Qualitätsparameter im eigenen #Labor untersucht. Nur wenn diese komplett erfüllt werden, wird das Produkt ausgeliefert.
Welche Vorteile bietet das innovative Vermahlungssystem "ARRIUS" und warum wurde dieses System als erstes weltweit in der Vorarlberger Mühle eingesetzt?
2018 kam Bühler (Anmerkung: weltweiter Marktführer bei Müllereimaschinen) auf uns zu und hat uns von ARRIUS erzählt und uns angeboten hier die 0-Serie als erste #Mühle weltweit einzubauen. Was Vermahlungstechnik und Hygiene angeht ist dies im Vergleich zu unseren alten Walzenstühlen ein großer Schritt nach vorne gewesen.
Wie trägt die Verwendung regionalen Getreides aus dem Süden Deutschlands und der Bahntransport österreichischer Lieferanten zur Umweltfreundlichkeit des Betriebs bei?
Für uns als regionaler #Nahversorger war der #regionale Ansatz im Getreideeinkauf immer sehr wichtig. Bei uns in Vorarlberg bedeutet das, auf der einen Seite auf kurzen Wegen das Getreide aus dem Süden Deutschlands zu beziehen und auf der anderen Seite Getreide aus Österreich anbieten zu können. Wie bereits richtig angemerkt haben wir einen eigenen Bahnanschluss. Das gesamte Getreide aus Österreich kommt also per Bahn direkt zu uns. So können wir die Straßen von LKWs freihalten. Neben der Umweltfreundlichkeit hat dieser Mix für uns auch einen qualitätstechnischen Vorteil. Normalerweise wird in Deutschland etwa zwei Wochen später als in Österreich geerntet. Je nach Wetter kann das vorteilhaft oder nachteilig sein. So können wir jährlich die Getreidemischung so anpassen, dass wir immer in einer konstant hohen Qualität unsere Kunden beliefern können.
Was macht die Spezialmehle der Vorarlberger Mühle einzigartig und wie profitieren Kunden von diesen Produkten?
Über die letzten Jahre haben wir sehr viele #Spezialmehle entwickelt, die sehr an die Bedürfnisse der Kunden angepasst wurden. Für jede Spezialität haben wir das passende Mehl. Zum Beispiel haben wir für das Vorarlberger Landesgericht #Kässpätzle ein #Spätzlemehl entwickelt. Dies ist eine Mischung aus Weizenmehl und Hartweizengrieß. Die Mischung verleiht den Spätzle eine besonders schöne goldige Farbe und eine bissfeste Konsistenz. Für das traditionelle Gereicht Riebel bieten wir einen eigens dafür entwickelten #Riebelgrieß an. Dieser Grieß hat einem besonders hohen Anteil an Ballaststoffen. Diese Liste könnte ich jetzt noch fortsetzen, beispielsweise mit #Pizzamehl, #Zopfmehl, … Im Endeffekt geht es uns darum, dem Konsumenten das #Kochen und Backen so einfach wie möglich zu machen damit er immer ein Erfolgserlebnis hat. Wenn der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist, dann ist unser Ziel erreicht!
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Qualitätsrichtlinien in der Produktion strikt einzuhalten und kontinuierlich zu verbessern?
Beim Mehl wird Qualität vor allem über den Rohstoff definiert. Wir achten bereits beim Einkauf darauf, dass wir nur die besten Rohstoffe für unsere #Produkte besorgen. Diese werden dann vor der Anlieferung, wie bereits vorher erwähnt, in unserem hausinternen #Labor auf die wichtigsten Qualitätsparameter untersucht. Lediglich wenn die Rohstoffe unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden, wird die Lieferung angenommen. Weiters sind die Mitarbeiter in der Anlage sehr wichtig. Es ist also sehr wichtig, dass diese sehr genau und sorgsam mit dem Produkt arbeiten. Auch die Hygiene ist hierbei ganz entscheidend. Wir haben ein großartiges Team mit vielen langjährigen Mitarbeiter, die über sehr viel Erfahrung verfügen.
Wie seid ihr zu FAIRPLACE aufmerksam geworden und was erwartet ihr euch von der Zusammenarbeit?
Tatsächlich bin ich über Instagram auf #FAIRPLACE Vorarlberg aufmerksam geworden. Ich habe mich über die Firma und das #System informiert und dann Markus um einen Termin gebeten. Ich finde er hat eine sehr spannende Vision des Online-Lebensmittelhandels. Es setzt dabei vollkommen auf #Regionalität und unterstützt #Vorarlberger Unternehmen erste Schritte im Onlinehandel zu unternehmen. Für uns ist es die Eröffnung eines neuen Verkaufskanales. Wir haben schon öfters über einen eigenen #Onlineshop gesprochen, die Investitionskosten dafür haben uns aber bisher immer davon abgehalten. #FAIRPLACE bietet uns nun die Möglichkeit in den Onlinehandel reinzuschnuppern und das zu einem fairen Preis.
Wie sieht die Zukunft der Vorarlberger Mühle aus und welche Innovationen oder Entwicklungen sind in den kommenden Jahren geplant?
Tatsächlich haben wir in den letzten Monaten sehr viel an einem neuen Produkt getüftelt. Es handelt sich dabei um den #Dinkelotto® – ein geschliffener Dinkel. Dabei haben wir die besten Dinkelsorten schonend und rein mechanisch bearbeitet. Dadurch lässt sich der #Dinkelotto® gut kochen und es entsteht ein wunderbares Gericht. Im Gegensatz zum Reis kommt unser Dinkel aus unserer Nähe – entweder aus Österreich oder aus dem für uns nahe gelegenen Bodenseeraum. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind uns nämlich ein großes Anliegen. #Dinkelotto® ist vielseitig einsetzbar, entweder als Beilage (z.B. anstatt Reis) oder als vegetarisches Gericht mit Ihrem Lieblingsgemüse. #Dinkelotto® ist nun auch auf FAIRPLACE erhältlich.
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